Hilfe für
Diabetes Ambulanz

Afghanistan e.V.

Luisenstr. 14
61231 Bad Nauheim
Tel.: 0 60 32 /  53 11

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Wir, ein Verein in der Wetterau -" Hilfe für Diabetes Ambulanz in Afhganistan"  unterhalten eine Diabetes
Ambulanz in Kabul,
damit diabeteskranken Kindern professionell vor Ort geholfen werden kann.

Wie unser Verein entstanden ist und für was wir stehen

Seit einigen Jahren wurden im Bürgerhospital in Friedberg-Hessen afghanische Kinder, die für die Dauer ihres Kranken-
aufenthaltes bei Gastfamilien lebten, medizinisch behandelt, vor allem zuckerkranke Kinder.

So haben wir gelernt und erfahren, dass Diabetes mellitus nicht nur in sogenannten Überernährungsländern
wie den USA oder auch Deutschland bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird (Typ 2), sondern auch in einem Land wie Afghanistan  und dass dauerhafte Unterstützung wichtig ist.

Damit die zuckerkranken Kinder, die in Friedberg waren, auch nach ihrer Rückkehr nach Kabul medizinisch
betreut werden können, haben wir den Verein HDAA  gegründet mit dem Ziel, eine Diabetes - Ambulanz für Kinder
und Jugendliche in Kabul zu eröffnen.

Stationen unserer Arbeit:

Nachdem der Zonta Club Bad Nauheim-Friedberg  finanzielle Hilfe zugesagt hatte kamen Dr. Zubaida Sidiqi und  Sr. Nuristani nach Überwindung von vielen Hürden 2008 zur Hospitation für 6 Wochen in die Diabetesabteilung  des Bürgerhospitals Friedberg/Hessen.

Bereits seit dem 01 September 2010  haben wir im Indira Gandhi - Krankenhaus in Kabul eine Ambulanz eingerichtet und die Arbeit mit den jungen Patienten kann beginnen.

Die  Diabetes-Ambulanz in Kabul wird sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche mit Diabetes wenden; zu fast 100% wird es sich bei deren Diabetes um einen Diabetes mellitus Typ 1 handeln. Ein Typ 2 Diabetes  gibt es eher in "Überernährungs-Ländern" wie den USA oder Deutschland schon bei - übergewichtigen- Jugendlichen .

Warum die Not der Zuckerkranken nicht  "zuckersüß" ist

Beschreibung des Typ 1 Diabetes mellitus

Ein Typ1 Diabetes mellitus lässt sich folgendermaßen charakterisieren:



* Primäre Insulinbedürftigkeit,
* Fehlende oder stark eingeschränkte Insulineigensekretion,
* Hohe Sensitivität auf exogenes Insulin,
* Kein Ansprechen auf orale Antidiabetika,
* Meist plötzlicher Beginn,
* Patienten meist jünger als 40 Jahre (kann aber auch    wesentlich später vorkommen),
* Inzidenz (jährliche Zuwachsrate 0,2% in unseren Breiten)
* Übergewicht selten,
* Familiäre Belastung selten,
* Inselzellantikörper meist positiv,
* Ketoazidotisches Koma möglich


Die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen sind folgende:
Regelmäßige, tägliche Insulin-Injektionen, in der Regel kurzwirkendes Insulin und Verzögerungs-Insulin,
oder Insulinpumpe.Regelmäßige, tägliche Blutzucker-Selbstkontrollen (4-8-12x/Tag).
Gesunde Mischkost:Kal.-Anteile 50-55%KH, 25-30%Fett, 15-20% Eiweiß, viel frische Ballaststoffe; möglichst auf mindestens drei Mahlzeiten verteilt.
Nach Möglichkeit regelmäßige körperliche Belastungen.Von Anfang an Beratung und (Gruppen-) Schulung des Pat. und der Angehörigen, und entsprechende Wiederholungen bei Bedarf.
Regelmäßige (1-4x/Jahr) Kontrolluntersuchungen bez. der Stoffwechsellage und möglicher diabetischer Folgeerkrankungen.







Unser Verein wird unterstützt durch den Dachverband des Afghanischen Medizinischen Fachpersonals DAMPF e.V.